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Flammeninferno in Australien spitzt sich zu

Traurig ist das Jahr in Australien zu Ende gegangen: Die Buschbrände im Südosten des Landes haben mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet.

Ein Vater und sein Sohn wurden am Dienstag nach Behördenangaben unweit der Küste des Bundesstaats New South Wales tot aufgefunden: Sie hatten demnach versucht, ihr Haus in dem Ort Cobargo vor der Feuersbrunst zu schützen. Mindestens fünf Menschen galten noch als vermisst.

Im südlichen Bundesstaat Victoria flüchteten Tausende Urlauber an den Strand, um Schutz vor den herannahenden Flammen zu suchen.

Angesichts der teils unkontrolliert brennenden Großfeuer und vielerorts abgeschnittener Fluchtwege bangen die Rettungskräfte um das Leben von vier Vermissten in Victoria. Im Nachbarstaat New South Wales wurde noch nach einem verschollenen Mann gesucht.

Naturschützer beklagen zudem die Auswirkungen der Buschfeuer auf die Tierwelt. Mit den Bränden, die so viel Lebensräume wie nie zuvor zerstörten, ist auch der Futtermangel schlimmer geworden. Australische Medien hatten immer wieder von Kängurus, Koalas und anderen Tieren berichtet, die vor den Flammen flohen oder darin verbrannt waren.