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Explosion in spanischer Chemiefabrik: Toter in 2 km Entfernung

Explosion in spanischer Chemiefabrik: Toter in 2 km Entfernung
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Bei einer Explosion in einem Chemiewerk im Nordosten Spaniens ist ein Mensch ums Leben gekommen. Er starb in den Trümmern eines Hauses, das, zwei Kilometer entfernt von der Unglücksstelle, von der Wucht der Detonation zusammengebrochen war.

Medienberichten zufolge wurden bei dem Unfall acht Arbeiter der Fabrik verletzt, zwei von ihnen schwer, teilweise erlitten sie erhebliche Verbrennungen. Eine Person wird noch vermisst. Möglicherweise hat sie sich zum Zeitpunkt des Unfalls aber nicht in der Fabrik aufgehalten.

Das Unglück ereignete sich in einem Chemiepark in Tarragona in Katalonien. Eine Kellnerin einer nahe gelegenen Gastronomie war Augenzeugin:

"Ich habe die Explosion genau gesehen. Ein paar Gäste waren auch hier. Die Türen standen offen, wir konnten ein seltsames, lautes Geräusch hören. Und dann hat uns plötzlich die Druckwelle erreicht. Wir sind alle direkt zu Boden gegangen."

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort und hat die Flammen weitgehend unter Kontrolle.

Vor allem die Chemie-Tanks, die sich in unmittelbarar Nähe zum Explosionsort befinden, würden von den Feuerwehrleuten gekühlt, sagte der katalanische Innenminister Miquel Buch.

Fabrik stellt Ethylenoxid her

Behördenangaben zufolge hat sich der Chemieunfall in einer Fabrik des spanischen Unternehmens Iqoxe ereignet. In dem Werk wird Ethylenoxid produziert, das u.a. bei der Herstellung von Reinigungs- und Lösungsmitteln eingesetzt wird.

Laut Angaben des Zivilschutzes wurde eine Warnung vor gesundheitsschädlichen Dämpfen mittlerweile wieder aufgehoben.

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