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Mächtiger Vermögensverwalter Blackrock fordert Klimaschutz von Konzernen

Mächtiger Vermögensverwalter Blackrock fordert Klimaschutz von Konzernen
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Der US-FinanzgigantBlackrock fordert von Unternehmen mehr Einsatz gegen den Klimawandel. «Jede Regierung, jedes Unternehmen und jeder Anleger muss sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen», mahnte Blackrock-Chef Larry Fink in einem Schreiben an die Chefs von Konzernen weltweit, an denen der weltgrößte Vermögensverwalter beteiligt ist.

"FUNDAMENTALE UMGESTALTUNG DER FINANZWELT"

Er rechne mit einer «fundamentalen Umgestaltung der Finanzwelt», so Fink. Er drohte Aufsichtsräten und Vorständen mit Konsequenzen, sollten sie das Thema nicht ernst nehmen. «Wenn wir der Meinung sind, dass Unternehmen und ihre Führungsgremien keine aussagekräftigen Nachhaltigkeitsinformationen bereitstellen, beziehungsweise kein Rahmenwerk für den Umgang mit diesen Themen implementieren, werden wir die Unternehmensführung dafür zur Rechenschaft ziehen», drohte Fink.

«Künftig wird Transparenz in Nachhaltigkeitsfragen immer stärker darüber entscheiden, ob sich ein Unternehmen das nötige Kapital beschaffen kann», schreibt Fink. «Schon bald (...) wird es zu einer
erheblichen Umverteilung von Kapital kommen.»

Blackrock selbst will bei seinen Investments stärker auf Themen wie Klimaschutz, Umweltschutz, Energiewende achten. Dazu Fink: Künftig werden wir Nachhaltigkeit zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Portfoliokonstruktion und unseres Risikomanagements machen «Wir werden uns von Anlagen trennen, die ein erhebliches Nachhaltigkeitsrisiko darstellen, wie zum Beispiel Wertpapiere von Kohleproduzenten

Der 1988 gegründete Finanzriese verwaltet nach jüngsten Zahlen fast sieben Billionen Dollar (rund 6,3 Billionen Euro) Anlagegelder. Das US-Unternehmen ist weltweit an mehr als 15.000 Unternehmen beteiligt, in Deutschland unter anderem an allen Dax-Konzernen.

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