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In Koffer gequetscht: Yamaha warnt vor "Carlos Ghosn Challenge"

Schon mal versucht, es sich in einem Instrumentekoffer bequem zu machen?
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Facebook/Regis Lascol
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Das japanische Unternehmen Yamaha hat Kunden davor gewarnt, sich in Musikinstrumentenkoffer zu zwängen. Anlass der ungewöhnlichen Mitteilung war die Online-Aktion, die unter dem Namen "Carlos Ghosn-Herausforderung" läuft.

Der flüchtige Geschäftsmann war im Dezember aus Japan in den Libanon geflohen. Seine Fluchtmethode bleibt aber nach wie vor ein Mysterium. Die Gerüchteküche brodelte - darunter die Vermutung, Ghosn könnte sich in Yamaha-Musikinstrumentekoffern versteckt haben und so per Flugzeug von Japan in den Libanon geflohen sein.

Einer seiner Anwälte erzählte Reportern nach seinem Verschwinden, dass man im Besitz aller drei Pässe Ghosns sei und nicht bekannt sei, wie er unbemerkt aus dem Land floh.

Der ehemalige Nissan- und Renault-Boss wird in Japan wegen angeblich missbräuchlicher Verwendung von Firmengeldern und falscher Einkommensangaben strafrechtlich verfolgt.

Inmitten der Berichte, dass Ghosn sich in einer großen Lautsprecherbox versteckt hatte, die zu groß war, um durch die Röntgenscanner am Flughafen zu passen, gab Yamaha eine Warnung heraus.

"Wir werden den Grund nicht nennen, aber es gab viele Tweets über das Klettern in große Musikinstrumentenkästen", sagte die japanische Firma auf Twitter. "Eine Warnung nach einem unglücklichen Unfall wäre zu spät, also bitten wir alle, es nicht zu versuchen."

Sie reagierten auf Social Media Posts, die Leute zeigten, die versuchten, sich in Musikinstrumentenkästen zu zwängen.

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