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Coronavirus-Krise: Papst "verschanzt sich in Bibliothek"

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Coronavirus-Krise: Papst "verschanzt sich in Bibliothek"
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"Der Papst verschanzt sich in der Bibliothek", sagt Franziskus und erklärt, warum:

Das Angelusgebet ist wegen der Coronavirusgefahr auf Leinwände im Vatikan übertragen worden. So wurde eine große Menschenmenge auf dem Petersplatz vermieden.

Der Heilige Vater sprach aus einem Zimmer im Apostolischen Palast: "Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag. Heute ist das Angelusgebet etwas eigenartig. Der Papst verschanzt sich in der Bibliothek, aber ich sehe Euch, ich bin Euch dennoch nahe. Wir machen es heute so, um die Vorschriften wegen des Coronavirus einzuhalten, damit es keine großen Menschenansammlungen gibt und das Virus sich nicht weiter verbreitet."

Der Papst winkte danach nur kurz aus dem Fenster. Es waren weit weniger Menschen auf dem Petersplatz als sonst.

Das traditionelle Angelusgebet des Kirchenoberhaupts wird in der Regel von Tausenden Besuchern verfolgt. Große Menschenansammlungen gelten als Risiko für eine Ansteckung.

Franziskus betete für die mit dem Virus Infizierten und auch für die Menschen in Syrien. Er appellierte an die Menschen, das Licht Gottes nicht zu verdunklen. Klicken Sie hier für den Videoauftritt des Papstes und das Angelusgebet.