Eilmeldung
euronews_icons_loading
Osterfeierlichkeiten im Heiligen Land nur in kleinstem Kreis

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Israel hat seine Ausgangsbeschränkungen verschärft. Die Regierung verbot unter anderem öffentliche Gebete und Hochzeiten.

An der Klagemauer in Jerusalem dürfen nur noch bis zu zehn Menschen beten, mit einem Abstand von mindestens zwei Metern.

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist in Israel am Sonntag eine Maskenpflicht verhängt worden. Nach der Vorschrift des Gesundheitsministeriums muss nun in der Öffentlichkeit ein Mundschutz getragen werden. Es gibt einige Ausnahmen, darunter Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht ermöglichen.

Die Menschen in Israel sind angewiesen, sich nicht mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause zu entfernen. Ausgenommen davon sind Menschen mit Arbeitsplätzen, die als essenziell gelten. Auch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten sind erlaubt.

Israel hat angesichts der Ausbreitung des Coronavirus alle Gebetshäuser im Land bis auf weiteres geschlossen. Die traditionellen Prozessionen durften in der Osterwoche nicht stattfinden. Auch die Grabeskirche ist für die Öffentlichkeit geschlossen, nur Zeremonien religiöser Würdenträger sind im kleinsten Kreis erlaubt.