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Indische Demonstranten rufen zum Boykott von Produkten aus China auf

Nach dem tödlichen Zusammenstoß in der Himalaya-Region sind in indischen Städten Proteste gegen China ausgebrochen.

In New Delhi versuchten Demonstranten bei der chinesischen Botschaft zu demonstrieren, wurden aber umgehend von der Polizei abgeführt. Viele riefen zum Boykott von chinesischen Produkten auf. In Lucknow und Mumbai zerstörten Demonstranten ihre Mobiltelefone und verbrannten andere elektronische Geräte, die in China hergestellt wurden.

Bei dem Zusammenstoß in der Nacht auf Dienstag kamen 20 indische Soldaten ums Leben. Es seien keine Schüsse abgefeuert worden, hieß es von indischen Behörden. Wieviele Menschen auf chinesischer Seite starben oder verletzt wurden, ist unbekannt.

Es waren die schwersten Zusammenstöße zwischen den beiden Atommächten seit 1975.