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Feier in Prag

Wir schauen wieder zurück auf einige der interessanteren Ereignisse dieser Woche und lassen einzig die Bilder sprechen.

Prag: Festessen zum Lockdown-Ende

Die erste Station in unserem No Comment der Woche ist Prag. Dort wurde das weitgehende Ende des Lockdowns mit einem Festessen gefeiert. Dafür wurde auf der Karlsbrücke über der Moldau eine 500 Meter lange Tafel aufgebaut. Rund 2000 Menschen nahmen an der Feier teil.

Taiwan zieht die Maske ab

In Taiwan wurde die Tourismus-Saison gestartet. Als Zeichen für den von ihnen verkündeten Sieg über das Coronavirus zogen der Verkehrs- und der Gesundheitsminister des Landes einer Sandskulptur die Gesichtsmaske ab. In Taiwan gibt es seit zwei Monaten keine neuen Coronafälle mehr. Das Land ist insgesamt vergleichsweise gut durch die Krise gekommen: es gab 448 Infektionen und insgesamt sieben Todesfälle.

Italienische Küstenwache befreit Pottwal aus illegalem Fischernetz

In Italien hat die Küstenwache einen Pottwal aus einem Fischernetz befreit. Das zehn Meter lange männliche Tier habe sich mit der Schwanzflosse in dem Netz vor der Äolischen Insel Salina verfangen, teilte die Küstenwache. Ein Team von Tauchern habe die schwierige Operation in zwei Metern Tiefe gemeistert und den Wal befreit. Das Tier konnte sich dann drei anderen Walen anschließen, die die ganze Zeit in einiger Entfernung auf es gewartet hatten. Das Fischernetz wurde als "illegales Fanggerät" beschlagnahmt.

Schlimmste Heuschreckenplage in Ostafrika seit Jahrzehnten

Viele Länder in Ostafrika erleben derzeit die schlimmste Heuschreckenplage seit Jahrzehnten. Vor allem in Äthiopien, Somalia und Kenia, aber auch in Dschibuti, Eritrea, Uganda, Sudan und dem Südsudan fraßen die Wüstenheuschrecken ganze Landstriche kahl. Nun wächst eine zweite Generation an Wüstenheuschrecken in Ostafrika heran - und diese könnte noch verheerender sein als die erste. Die Bilder im Video stammen aus Kenia. Zu sehen sind junge, noch flugunfähige Tiere. Dies ist einer der wenigen Momente, in denen es noch möglich ist, die Heuschrecken per Sprühflugzeug zu töten.

Bangladeschs Polizisten machen Yoga gegen Coronastress

In Bangladesch setzt die Polizei auf Yoga, um gut durch die Coronakrise zu kommen. Die Pandemie habe vielen Polizisten aufs Gemüt geschlagen, daher nutze man Yoga, um körperlich wie geistig zu entspannen, hieß es aus Sicherheitskreisen. In Bangladesch gibt es rund 150.000 bestätigte Fälle, 10.000 davon sind Polizeibeamte.