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Schwere Überschwemmungen in China

Die lokalen Behörden in Wuyishan-Stadt, in der ostchinesischen Provinz Fujian, gaben bei sintflutartigen Regenfällen Alarmstufe Rot aus - die höchste Alarmstufe in Chinas vierstufigem Farbwarnsystem.

Im besonders betroffenen Dorf Yangzhuang waren insgesamt 160 Rettungskräfte, 12 Schiffe und 23 Fahrzeuge im Einsatz, um die Bewohner zu retten.

Ebenfalls am Donnerstag brach im Kreis Poyang in der ostchinesischen Provinz Jiangxi der Deich auf einer Länge von etwa 70 Metern.

Auch der benachbarte Bezirk Huangmei hatte alle Hände voll zu tun, um die Überschwemmung seiner Flussdämme in den Griff zu bekommen. Von Mittwoch bis Donnerstag wurden über 1.000 Soldaten in die Region entsandt, sodass die Katastrophe am Donnerstagnachmittag unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Da der Wasserspiegel im Jangtse kontinuierlich anstieg, wurde auch die Stadt Datong in der Stadt Tongling in der ostchinesischen Provinz Anhui überflutet.

Die örtliche Regierung brachte die eingeschlossenen Bewohner sofort in Sicherheit.

Schwere Regenfälle trafen von Mittwoch- bis Freitagmorgen auch die Stadt Longquan in der ostchinesischen Provinz Fujian. Über 900 Straßen waren blockiert, und mehr als 2,86 Quadratmeter Ackerland wurden in Mitleidenschaft gezogen. Gegenwärtig wurden insgesamt 415 Haushalte mit 839 Personen sicher evakuiert.