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Touristenführer demonstrieren vor dem Triumphbogen in Paris

Vor dem Pariser Triumphbogen haben zahlreiche Fremdenführer auf ihre existenziellen Sorgen aufmerksam gemacht.

Die meisten von ihnen haben seit Beginn der Coronakrise keinen Job mehr, weil vor allem ausländische Urlauber fehlen. Ihre Hauptarbeitssaison ist zwischen März und November.

Wortführerin Cécile Chapu, die seit 20 Jahren in dem Beruf arbeitet, sagte: "Wir haben seit fünf Monaten nicht mehr gearbeitet. Die Krise brach aus, als gerade die Saison anfing. Ich und andere arbeiten von März bis November. Wir bekommen keine staatliche Hilfe und haben kein Einkommen."

Viele der Guides ziehen jetzt eine Umschulung in Erwägung, weil sie auch perspektivisch keine Änderung ihrer misslichen Lage erwarten. Als besonders schmerzlich wird empfunden, dass die Touristen aus Übersee wegbleiben.