Eilmeldung
euronews_icons_loading
Sonne für Buddha

Auch Buddha braucht Sonne - weshalb es das Shoton-Festival gibt. Wir sind in Tibet. Dort tragen die Menschen alljährlich ein großes Thangka-Gemälde mit dem Antlitz Buddhas auf einen Hügel in der Nähe des Drepung-Klosters.

Mit bayerischen Prozessionen katholischer Prägung hat das buddhistische Shoton-Festival gemein, dass zusammen gesungen und gewandert wird. In Tibet kommen noch Reiterkunststücke hinzu.

Das Fest des Teilens

Übersetzt bedeutet Shoton "Joghurt-Festessen". Für Tibeter ist es eines der wichtigsten Feste im Jahresverlauf. Seine Ursprünge reichen bis in das elfte Jahrhundert zurück. Meditierende Mönche wurden von einfachen Menschen mit Joghurt gestärkt, um die physischen Herausforderungen langer Meditationsperioden unbeschadet zu überstehen. Im Kern geht es also um die vielen Religionen gemeinsame Idee des Teilens.

Die Festivitäten dauern bis zum 25. August.