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Seit Tagen über 30° in Deutschland: September-Rekorde gebrochen

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Spätsommer in Warnemünde
Spätsommer in Warnemünde   -   Copyright  Bernd Wuestneck/(c) dpa-Zentralbild
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Ein Altweibersommer, der es in sich hat: Seit dem Wochenende erreichen die Temperaturen in Deutschland in einigen Städten die 30°-Marke. Am Dienstag wurde es in Geilenkirchen bei Aachen mit 36 Grad am heißesten. Insgesamt wurden laut Deutschem Wetterdienst an 27 Stationen vor allem in Nordrhein-Westfalen und im Südwesten Monatsrekorde gemessen.

Klimawandel? Vielleicht, aber in Frankfurt sieht man die positiven Seiten der Hitze:

"Ich find's toll", so ein Passant, "vor allem, wenn man den ganzen Corona-Wahnsinn nimmt, der vielleicht noch vor uns liegt und keiner weiß nichts. Dann ist das Wetter immer noch was, was gute Laune macht."

"Je öfter und mehr wir uns hier alle im Freien aufhalten, desto besser ist es und ich denke auch sicherer für uns alle", so eine Frau.

Meteorologe: Drucksysteme ziehen langsamer

Die Temperaturen liegen für den September laut Deutschem Wetterdienst an der oberen Grenze. Grund dafür ist Hoch "Leiki". Dazu der Meteorologe Sven Plöger: "Wir haben eine Erwärmung weltweit und damit logischerweise auch bei uns. Und ein entscheidender Punkt ist, dass die Drucksysteme, also auch die Hochs, derzeit immer langsamer ziehen."

Wer den Sommer genießen will, hat voraussichtlich nur noch wenig Zeit: Im Laufe der Woche sollen die Höchstwerte deutlich fallen.