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Böses Erwachen nach "Delta": Hunderttausende ohne Strom

Sturm "Delta" ist mit Windgeschwindigkeiten von gut 150 Kilometern pro Stunde auf die Küste des US-Bundesstaates Louisiana getroffen und hat dabei heftige Regenfälle mit sich gebracht.

Laut Fernsehsender CNN galt für rund fünf Millionen Menschen im Mississippi River Valley eine Warnung vor Sturmfluten. Im Südwesten Louisianas fielen demnach in einigen Gegenden rund 430 Liter Wasser pro Quadratmeter.

In dem Bundesstaat hatten am Samstagmorgen (Ortszeit) rund 600.000 Kunden nach Angaben der Webseite Poweroutage.us keinen Strom, in Texas und Mississippi gab es je rund 100 000 Ausfälle.

Warum "Delta"?

In der diesjährigen Wirbelsturm-Saison über dem Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, zuletzt war das 2005 nötig.