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Frankreichs Gastronomie in Not: Versprechen in Paris, fliegende Eier in Barcelona

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Frankreichs Gastronomie in Not: Versprechen in Paris, fliegende Eier in Barcelona
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Ab Samstag gilt in Paris und acht weiteren französischen Städten eine nächtliche Ausgangssperre.

Besonders hart wird es die Gastronomie treffen. Viele Unternehmer haben während des Lockdowns im Frühjahr Hilfen benötigt - Kredite, die sie natürlich zurückzahlen müssen.

Bei einem Treffen mit Gastronomen im 15. Arrondissement von Paris hat der französische Finanzminister Bruno Le Maire weitere Unterstützung für die gebeutelte Gastronomie angekündigt. Er wolle mit Brüssel über einen Zahlungsaufschub reden, sagte Le Maire.

Finanzminister Bruno Le Maire: "Ich werde mit der Europäischen Kommission verhandeln, ob wir den Beginn der Kreditrückzahlung nicht von 2021 auf 2022 verschieben können. Damit hätten die Unternehmen zwei volle Jahre Zeit, bevor sie mit der Rückzahlung ihrer Kredite beginnen müssten. Es verschafft ihnen also einen wichtigen Aufschub. Das ist eine Verhandlung, die ich mit der Europäischen Kommission führen muss, weil diese Darlehen staatlich garantiert sind und deshalb auch als staatliche Beihilfen gelten."

Wir müssten alle über eine andere Form der Tagesgestaltung nachdenken, sagte Le Maire weiter im Hinblick auf die kommenden vier Wochen, in denen die nächtliche Ausgangssperre gelten soll.

"Wir lassen niemanden fallen", hatte Le Maire im Anschluss an das Treffen getwittert.

Fliegende Eier in Barcelona

Teller und Eier folgen bei einer Demonstration wütender Gastronomen in Barcelona. Restaurants und Bars bleiben in ganz Katalonien für die nächsten 15 Tage geschlossen.

Die Regionalregierng hatte sich für diesen "schmerzhaften aber nötigen" Schritt entschieden, wie sie sagte, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Spanien hat mit fast 900.000 Infektionen und mehr als 33.000 Todesfällen eine der höchsten Infektionsraten in der Europäischen Union.