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Keine Reisewarnung mehr für Kanaren, aber Schweiz und Toskana sind Risikogebiet

Am Strand von La Caleta
Am Strand von La Caleta   -   Copyright  Joan Mateu/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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In diesen Herbstferien sind wohl nicht sehr viele Familien aus Deutschland zum Urlaub ins Ausland aufgebrochen, aber die, die sich zur Zeit in der Schweiz, der Toskana oder in Südtirol aufhalten, befinden sich jetzt im Risikogebiet. Wenn sie nach Samstag nach Hause zurückkehren, brauchen sie einen weniger als 48 Stunden alten negativen Corona-Test oder müssen sich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben.

Das Robert Koch-Institut hat die Liste der Reisewarnungen aktualisiert.

Auf der Warnliste steht jetzt ganz Polen, das eine Zeit lang als einziges deutsches Nachbarland kein Risikogebiet war.

Großbritannien, Nordirland und Gibraltar werden vom RKI ab dem 23.10. zum Risikogebiete erklärt - Ausnahmen gelten nur für Überseegebiete, Isle of Man und die Kanalinseln Guernsey und Jersey.

Die ganze Schweiz ist Risikogebiet

Die ganze Schweiz und Liechtenstein sind wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus jetzt Risikogebiet. Am Mittwoch hatte der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset gemeint, die Reisewarnungen des eigenen Landes machten nicht viel Sinn, da diese Länder auflisten, in denen die Infektionszahlen niedriger liegen als in der Schweiz. Seit Tagen ist die 7-Tage-Inzidenz schweizweit über 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Grünes Licht für Kanaren, Griechenland und Zypern

Es gibt eine gute Nachricht für Spanien-Urlauberinnen und -Urlauber. Die Kanaren mit Gran Canaria und Teneriffa sind keine Risikogebiete mehr. Allerdings gilt die Reisewarnung weiterhin für das spanische Festland.

Weiterhin sind Ferien in Griechenland und auf Zypern nicht von den Warnungen des RKI betroffen.

Mehr Regionen in Italien betroffen

Dafür stehen jetzt immer Regionen in Italien auf der Risikoliste, nämlich Aostatal, Umbrien, Lombardei, Piemont, Toskana, Venetien, Latium, Abrruzzen, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna, Sardinien und die autonome Provinz Bozen-Südtirol.

RKI warnt vor Salzburg, Burgenland, Steiermark...

Die Reisewarnungen für Österreich wurden vom Robert Koch-Institut ausgeweitet. Sie gelten jetzt auch für Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark.

Die komplette Liste finden Sie auf der Internetseite des RKI mit den Reisewarnungen.

Die komplette Liste für Österreich veröffentlicht das Aussenministerium.

Die komplette Liste der Schweizer Warnungen ist auf der Seite des BAG.

Die Schweizer Regierung wollte ihre Reisewarnungen in der kommenden Woche updaten. Die Schweiz warnt vor Reisen nach Niederösterreich, Oberösterreich und Wien sowie nach fast ganz Frankreich. Wer aus einem Risikogebiet in die Schweiz einreist, muss 10 Tage in Quarantäne.