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Gebete und Kokosnüsse für Kamala Harris

"We Wish Kamala Harris Wins" - "Wir wünschen uns, dass Kamala Harris gewinnt" steht in leuchtenden Farben auf den Boden, gleich daneben ein "Daumen hoch"-Zeichen.

Im Heimatdorf des indischen Großvaters der demokratischen Vizepräsidentschaftskandidatin machen die Bewohner mobil. Am Tag der US-Präsidentschaftswahl wurde im Tempel im südindischen Thulasendrapuram gebetet und danach mehrere Kokosnüsse zerbrochen - ein gängiges Ritual, das Glück bringen soll.

Das ist die Heimatstadt von Harris' Großvater mütterlicherseits, der vor Jahrzehnten von dort ausgewandert ist. Harris' Mutter wurde in Indien geboren, bevor sie in die USA zog, um an der Universität von Kalifornien zu studieren. Ihr Vater stammt aus Jamaika. Die 56-Jährige sagte immer wieder, ihre inzwischen verstorbene Mutter habe den größten Einfluss auf ihr Leben gehabt.

Harris indische Familie habe den Tempel oft bei Hochzeiten und anderen speziellen Ereignissen besucht, sagte ihre Tante Sarala Gopalan dem indischen Fernsehsender NDTV. Sie würde versuchen, ihn jedes Jahr zu besuchen und für die Familie zu beten. Dieses Jahr hätte dies wegen Corona aber nicht geklappt.