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„Black Friday“ in Frankreich: Amazon lenkt ein

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In Frankreich ist der Sonderverkaufstag „Black Friday“ verschoben worden. Die Tradition wurde ursprünglich nur in den USA und Kanada gepflegt, mittlerweile hat sie sich auf europäische Länder ausgeweitet.

Der Online-Händler Amazon hatte sich zuvor anderen Unternehmen angeschlossen, die eine Verschiebung ihrer Sonderangebote ankündigten. In Frankreich sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie Geschäfte, die keine Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, geschlossen. Der Großkampftag des Einzelhandels soll jetzt am 4. Dezember statt am 27. November stattfinden. Am „Black Friday“ - in Nordamerika stets kurz nach dem Thanksgiving-Fest - locken Läden mit Sonderangeboten und läuten das Weihnachtsgeschäft ein.

Amazon: Arbeitsbedingungen in der Kritik

In Frankreich haben unter anderem Umweltvereine und Gewerkschaften dazu aufgerufen, bei den Weihnachtseinkäufen einen Bogen um Amazon zu machen. Die Arbeitsbedingungen des Unternehmens stehen immer wieder in der Kritik.

Gewerkschafterin Marie-Claude Lambert sagt: „Uns bereitet Probleme, dass Amazon ein unlauterer Konkurrent der kleinen Händler ist. Die kleinen Händler zahlen für Amazons Stellung auf dem Markt einen hohen Preis."

Laut Pandemieregeln müssen Supermärkte in Frankreich ihre Abteilungen, in denen keine Waren des täglichen Bedarfs angeboten werden, für den Kundenverkehr sperren. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die großen Ketten auf Kosten kleiner Läden von den Einschränkungen profitieren.