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Fluten, Zerstörung und Leid in Lateinamerika durch Hurrikan Iota

Zehntausende Menschen in Honduras und Nicaragua sind obdachlos, nachdem Hurrikan Iota mit Sturm und Überschwemmungen eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Dutzende Menschen kamen in den Unwettern ums Leben.

Iota war am Montag als Hurrikan der Kategorie 4 - mit Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde nur knapp unter der Grenze eines Sturms der höchsten Stufe - in Nicaragua auf Land getroffen. Er zog weiter über Honduras und schwächte sich immer mehr ab. Doch er sorgte für dramatische Hochwasser.

Durch Hurrikan Eta waren am 3. November mindestens 174 Menschen ums Leben gekommen, 74 von ihnen in Honduras und 46 in Guatemala. Knapp 100 Bewohner eines Dorfes in Guatemala, das verschüttet wurde, galten noch immer als vermisst. Schon durch Eta verloren tausende Familien ihr Zuhause, 1,5 Millionen Menschen brauchten nach Angaben des Kinderhilfswerks World Vision bereits vor Ankunft Sturm Iota dringend Hilfe. Jetzt hat sich die Situation weiter dramatisch verschlimmert.