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Verwüstung in Honduras durch Hurrikan "Iota": Zahl der Toten steigt

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Verwüstung in Honduras durch Hurrikan "Iota": Zahl der Toten steigt
Copyright  LPhot Robert Oates/AP
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Mittelamerika und Kolumbien sind mindestens 49 Menschen durch Hurrikan Iota ums Leben gekommen. Der Sturm verwüstete Häuser und Straßen. Die Menschen hatten sich noch nicht von Hurrikan Eta von vor zwei Wochen erholt, wie diese Frau in Honduras erzählt.

Ofelia Bautista sagt: "Als der Hurrikan kam, trug ich all unser Hab und Gut nach oben, damit das Wasser uns unsere Sachen nicht wegnimmt, so wie es beim letzten Hurrikan geschehen ist. Diesmal habe ich etwas unternommen. Wir waren gerade erst nach Hurrikan Eta in unser Haus zurückgekehrt, als der nächste Sturm kam, und wir mussten wieder weg."

"Iota" war der 30. Sturm in diesem Jahr, der stark genug war, um einen Namen zu bekommen. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme ist laut Experten eine Folge des Klimawandels.

"Iota" war am Montag als Hurrikan der Kategorie vier - mit Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde nur knapp unter der Grenze eines Sturms der höchsten Stufe - in Nicaragua auf Land getroffen. Er zog weiter über Honduras und schwächte sich immer mehr ab. Dennoch verursachte das Unwetter Überschwemmungen und beschädigte die bereits angeschlagene Infrastruktur.

In den sozialen Medien wurden Bilder des Ausmaßes der Überschwemmungen gezeigt.

"Eta" hatte am 3. November als Hurrikan der Stufe vier ebenfalls in Nicaragua Land erreicht. Mindestens 174 Menschen starben, 74 davon in Honduras und 46 in Guatemala. Knapp 100 Bewohner eines Dorfes in Guatemala, das verschüttet wurde, galten noch als vermisst. Tausende Familien verloren ihr Zuhause, 1,5 Millionen Menschen brauchten nach Angaben des Kinderhilfswerks World Vision schon vor Ankunft von "Iota" dringend humanitäre Hilfe.