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Taxi-Friedhof bei London

Etwa 150 Londoner "Black Cabs" lagern einsam auf einem Feld außerhalb der britischen Hauptstadt. Wegen des Lockdowns fährt kaum einer mehr Taxi.

Deswegen hat die Firma GB Taxi Services ihre Fahrzeuge, die sie an Taxifahrer, vermietet stillgelegt. Das Ergebnis: "Black Cabs" dicht an dicht, wie auf einem Autofriedhof.

Andere Unternehmen haben Hunderte Texen aus dem Betrieb genommen. Die Zahl der registrierten Fahrzeuge ist innerhalb von fünf Monaten um etwa ein Fünftel gesunken.

Stattdessen wurden Wiesen und Autoparkplätze außerhalb der britischen Hauptstadt angemietet, um dort nicht benötigte Fahrzeuge zu parken.

"In 33 Jahren habe ich London noch nie so ruhig und desolat gesehen", zitierte der Sender BBC einen Fahrer. In England gibt es bis zum 2. Dezember einen Teil-Lockdown. Jeder britische Landesteil entscheidet über seine eigenen Corona-Maßnahmen.