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Fischen bei Minus 25 Grad

Minus 13 Grad sind im äußeren Nordosten Chinas Ende Dezember noch recht erträgliche Temperaturen. Gewöhnlich sinkt das Thermometer auf Minus 25 Grad.

In der Provinz Songyuan hält die klirrende Kälte Fischer nicht davon ab, ihrer Tätigkeit nachzugehen. Bei extremen Bedingungen bohren sie in das tiefe Eis des Chagan-Sees ein Loch, um an die kostbaren Fische zu gelangen.

An ein Jahr mit einer weltweiten Pandemie erinnert hier gerade wenig. Das Geschäft boomt. Die Region ist offiziell seit mehr als 300 Tagen ohne einen einzigen Coronafall. Händler aus der ganzen Region sind angereist.

Modernes Gerät sind hier allerdings Fehlanzeige. Mit Säge, Pferden und riesigen Fischernetzen ausgestattet begeben sich die chinesischen Fischer auf die Jagd nach Nahrhaftem im tiefen Winter - so wie es schon die Urgroßväter vor hundert Jahren gemacht haben.