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Amazonas-Hauptstadt Manaus wieder am Limit

Der brasilianische Bundesstaat Amazonas befindet sich aufgrund der Covid-19-Pandemie erneut im Ausnahmezustand. Bilder zeigen die Auswirkungen des Coronavirus auf die Hauptstadt Manaus: menschenleere Straßen - mit Kreuzen überhäufte Friedhöfe.

Deswegen gilt erneut eine strikte Ausgangssperre: Nur aus dringenden Gründen darf das Haus verlassen werden. Alle nicht essenziell notwendigen Läden bleiben geschlossen.

Die Regierung des Bundesstaates Amazonas hatte die Maßnahmen zunächst für 15 Tage gelten, ergriffen, weil die Corona-Infektionen und Belegungsquoten der Krankenhäuser zuletzt wieder hochschnellten.

Manaus war eine der ersten brasilianischen Städte gewesen, die in der Corona-Krise im Frühjahr ans Limit gerieten, das Gesundheitssystem und das Bestattungswesen kollabierten.

Fast 200 000 Menschen haben sich im Amazonas, der etwa 4,5 Mal größer ist als Deutschland und rund vier Millionen Einwohner hat, mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 5000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 bislang gestorben.

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