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Die Siedler und Siedlerinnen verfolgten die Räumung ihres Hab und Guts - und hielten dabei Abstand

Innerhalb von drei Monaten haben israelische Streitkräfte im Westjordanland ein und dieselbe Siedlung im Westjordanland dem Erdboden gleichgemacht.

Mit schwerem Gerät entfernten sie die wenigen Zelte, Holzhütten und Ställe der rund 75-köpfigen Gemeinde von Khirbet Humsu. Die Menschen dort leben von Schafzucht. Nach eigenen Angaben fanden sie nirgendwo anders einen Ort, um sich niederzulassen.

Nach dem Abtransport des Schutts begannen die Palästinenser und Palästinenserinnen umgehend mit dem Wiederaufbau der Gehege für ihr Vieh. Sie werfen Israel vor, mit der Räumung den Weg frei zu machen für israelischen Siedlungsbau. Das israelische Militär gab zu dem Vorgehen keine Stellungnahme ab.