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Retter diskutieren nach der Sturzflut über die weiteren Rettungsarbeiten

Im Norden Indiens hat nach einer massiven Sturzflut eine großangelegte Rettungsaktion begonnen. Mindestens 150 Menschen vermisst. Ein riesiger Gletscher war von einem Berg abgebrochen und in einen Fluss gefallen.

Das Unglück ereignete sich am Sonntag in der Gegend um Joshimath im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand. Eine Brücke wurde weggeschwemmt und ein Elektrizitätswerk beschädigt. Bei den Opfern und den Vermissten handelt es sich um Mitarbeiter des Werkes.

Der gesamte Gletscher bewege sich flussabwärts, man habe deshalb bereits tieferliegende Dörfer gewarnt und eine Evakuierung in die Wege geleitet, so der Vorsitzende des indischen Katastrophenschutzes SN Pradhan. Der Pegel in den Flüssen Rishiganga und Alakananda steige, sagte der indische Innenminister Amit Shah.