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EMA: Astra-Zeneca ist "sicherer und effektiver Impfstoff" im Kampf gegen Corona

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Von Euronews mit dpa, AFP
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Hauptsitz der Europäischen Arzneimittelagentur in Amsterdam
Hauptsitz der Europäischen Arzneimittelagentur in Amsterdam   -   Copyright  Peter Dejong/AP Photo
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Die Europäische Arzneimittelbehörde hat bekräftigt, dass der Nutzen des Astra-Zeneca-Vakzins für die Bevölkerung größer ist als die Gefahren, die von ihm ausgehen könnten. Auftretende Nebenwirkungen würden bei der Evaluierung in Betracht gezogen, dennoch handelt es sich beim Impfstoff um ein "sicheres und effektives" Präparat. Die EMA hält damit an der Empfehlung des Corona-Impfstoffs fest.

Sehen Sie hier im Original, was die Experten der EMA erklären:

Auch David Werring, Professor für klinische Neurologie am University College in London sieht keinen Grund zur Besorgnis:

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Blutgerinnsel bilden, ist niedriger als man erwarten würde. Fest steht, das Coronavirus an sich birgt schon ein sehr großes Risiko, dass sich Thrombosen bilden oder man anderweitig schwer erkrankt. Die Risiken, die entstehen, wenn man nicht geimpft ist, sind deutlich besorgniserregender - doch wir müssen abwarten, was die EMA später sagt.
Prof. David Werring
University College London

In Europa hatten zuletzt sieben Länder, die Verabreichung des britisch-schwedischen Vakzins ausgesetzt, darunter auch Deutschland. Hintergrund waren Berichte über Blutgerinnsel in zeitlichem Zusammenhang mit dem Impfprozess.

EMA-Chefin Emer Cooke betonte, dass eine Situation wie diese nicht unerwartet sei. Wenn man Millionen Menschen impfe, sei es unausweichlich, dass man seltene oder ernsthafte Vorkommnisse von Erkrankungen habe, die nach der Impfung auftreten. Die EMA prüfe nun, ob dies tatsächlich eine Nebenwirkung sei oder Zufall. Es brauche dazu eine wissenschaftliche Bewertung.

Die Europäische Arzneimittelagentur hatte am 29. Januar grünes Licht für den AstraZeneca-Impfstoff gegeben.