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Rassismus im Supermarkt: Was auf die ALDI-Entschuldigung folgt

ALDI-Supermarkt - ARCHIV
ALDI-Supermarkt - ARCHIV   -   Copyright  Martin Meissner/AP2002
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Nachdem ein Kunde in einem Supermarkt in Berlin Neukölln rassistisch beleidigt worden ist, hat er die Szene mit seinem Handy gefilmt. Darauf zu sehen und zu hören ist, wie der Berliner Prince Ofori darauf hinweist, dass die anderen Kunden für Schoko-Küsse kein N-Wort benutzen sollten - und wie er daraufhin weiter angegangen wird - auch vom Filialleiter.

Ofori hat das Video auf Instagram veröffentlicht.

Kurz darauf hat sich ALDI NORD für den rassistischen Vorfall entschuldigt. Offenbar wurde auch der Filialleiter entlassen, das Geschehene werde aufgearbeitet. "Wir und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 80 Nationen verurteilen jede Form von Rassismus. Ein Vorfall wie in Berlin darf sich nicht wiederholen. Nicht bei uns. Und auch nirgends sonst.", schreibt ALDI NORD auf Instagram.

Der Filialleiter hatte den 32-jährigen Tanzpädagogen Ofori nicht verteidigt, sondern aufgefordert, den Supermarkt zu verlassen.

Der Vorfall aus dem Supermarkt macht deutschlandweit Schlagzeilen. Zahlreiche Medien berichten.

Die DIskussion auf Twitter kocht jedoch erst am Samstag richtig hoch. Auch rassistische Begriffe schaffen es in die Trending Topics.

"Deutschland, Du tust manchmal so weh" schreibt Twitter-Userin EbonyPlusIrony zu dem Video aus dem ALDI Neukôlln.

Weitere Quellen • Stern