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Journalistin in Berlin angegriffen: "Wenn ich Hebräisch rede..."

Von Euronews mit AP
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Antonia Yamin bei pro-palästinensicher Demo in Berlin
Antonia Yamin bei pro-palästinensicher Demo in Berlin   -   Copyright  AP Screenshot
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Auf der pro-palästinensischen Demonstration in Berlin, an der am 15. Mai mehr als 3.000 Menschen teilnahmen, ist eine Journalistin mit einem Böller beschossen worden. Antonia Yamin, die in Deutschland geboren ist, arbeitet fürs öffentlich-rechtliche israelische Fernsehen.

Ich habe das schon geahnt, dass so etwas passieren könnte.
Antonia Yamin
Journalistin des israelischen TV -Senders "Kann"

Es ist nicht zum ersten Mal, dass die 32-Jährige angegriffen wird, sie sagt: "Ich habe das schon geahnt, dass so etwas passieren könnte. Es ist nicht mein erstes Mal in Neukölln mit einem hebräischen Mikrophon und dass ich auf Hebräisch rede. Das letzte Mal ist dasselbe passiert - auch mit einem Böller."

Auch ein Team von RTL hat die Szene gefilmt.

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) berichtet von offenem Antisemitismus bei den Protesten in Berlin: "Unter ihnen waren radikale Islamisten, Anhänger:innen der “Hamas”, der Muslimbruderschaft und der Grauen Wölfe, die ihren Hass gegenüber Jüdinnen: Juden und Israelis in aggressiven Sprechchören herausschrien. Es wurde die Bombardierung Tel Avivs gefordert, die “Intifada bis zum Sieg”, die “Rückeroberung” Palästinas “from the river to the sea”, d.h. vom Jordan bis zum Mittelmeer, und damit die Vernichtung Israels und seiner jüdischen Bewohner:innen."

An diesem Sonntag versammelten sich Menschen in Berlin, um gegen den Antisemitismus zu protestieren.

In den Tagen zuvor waren in anderen deutschen Städten auf Protesten gegen die israelischen Angriffe in Gaza antisemitischen Parolen skandiert worden, die von vielen Poltikerinnen und Politikern verurteilt wurden.