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Studenten in Kolumbien protestieren gegen soziale Ungleichheit

Erneut haben in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota hunderte Menschen gegen die Regierung demonstriert. Die Mehrheit der Teilnehmer waren Studenten, die die Proteste seit Wochen anführen. Auslöser der Demonstrationen war der Plan von Präsident Iván Duque's, die Steuern anzuheben. Kurz darauf riefen die Gewerkschaften die Menschen auf, zu protestieren.

Die Regierung zog ihren Plan zwar inzwischen zurück, die Proteste gehen aber weiter.

Kolumbien leidet wirtschaftlich stark unter der Coronapandemie. Die Arbeitslosigkeit ist explodiert, viele Familien haben nicht mehr genug zu essen. 80.000 Menschen sind laut der offiziellen Statistik an COVID-19 gestorben.