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SChleimplage im Marmarameer vor Istanbul

Meeresrotz, Meeresschleim: Die Namen sind so unappetitlich wie treffend. Das türkische Marmarameer ist von einer durch Algen ausgelösten Schleimplage befallen.

Der gräuliche Schleim ist Ausscheidungsprodukt mancher Algen und treibt an der Meeresoberfläche, aber auch darunter. Er setzt sich über kurz oder lang am Meeresboden ab und tötet Korallen, Muscheln und andere Meereslebewesen.

Begünstigt wird die Schleimbildung durch höhere Temperaturen wegen des Klimawandels, aber auch durch Schadstoffe aus unbehandeltem Abwasser, das direkt ins Meer abgelassen wird.

Der organische Schlamm ist in den vergangenen sechs Monaten regelrecht aufgeblüht. Die Türkei hat nun eine Säuberungsaktion im Marmarameer begonnen.