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Brand in Bangkok

In Thailand ist es in einer Chemiefabrik zu einer gewaltigen Explosion gekommen. Rund 60 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, darunter etwa ein Dutzend Feuerwehrleute, berichtete die Zeitung «Bangkok Post» am Montag unter Berufung auf die Behörden.

Ein junger Feuerwehrmann sei bei den Löscharbeiten ums Leben gekommen. Die Fabrik in Samut Prakan am südöstlichen Stadtrand von Bangkok stellte Plastikschaum her.

Die Produktionsstätte explodierte in der Nacht aus noch ungeklärter Ursache. Anschließend brachein Großbrand aus, den die Feuerwehr erst am frühen Morgen weitgehend unter Kontrolle bringen konnte. Jedoch kämpften die Einsatzkräfte noch den ganzen Tag gegen die Flammen und versuchten, weitere Explosionen chemischer Stoffe zu verhindern.

Dichter schwarzer Rauch stieg auf, der sogar im Stadtgebiet von Bangkok sichtbar war. Die Behörden warnten vor möglichen giftigen Gasen und ordneten an, Anwohner in einem Radius von fünf Kilometern umgehend in Sicherheit zu bringen.

Dutzende Löschfahrzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz, um das Feuer einzugrenzen. Die Erschütterung der Explosion sei noch in neun Kilometern Entfernung zu spüren gewesen, hieß es.

Auf dem Gelände der Fabrik der Ming Dih Chemical Company mit Sitz in Taiwan seien in fünf oder sechs Lagerhallen etwa 50 Tonnen Chemikalien gelagert worden.