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Hundequartett sorgt im Krankenhaus für leuchtende Kinderaugen

In einem Kinderkrankenhaus in Santiago, Chile, herrscht helle Aufregung wegen einer ganz besonderen Besucherdelegation: Die vierköpfige Hundebrigade ist da und sorgt mit viel Enthusismus für etwas Ablenkung von Krankheit und Schmerz.

Pipa, Morron, Pepe und Chimu sind regelmäßige im Exequiel Gonzalez Kinderkrankenhaus zu Gast, um Kindern, die auf eine Operation warten, ebenso viel Freude bereiten wie dem vom monatelangen Kampf gegen Covid-19 ausgelaugten Krankenhauspersonal.

Pipa, Morron, Pepe und Chimu

Die bunt zusammengewürfelte Truppe - zwei große und zwei kleine Hunde - trägt Namensschilder mit Passfotos und schnüffelt sich von Bett zu Bett. Streicheln und bürtsen ist ausdrücklich erlaubt.

Für einen Moment vergessen die Kinder ihre Schmerzen, ihre Verbände und das unaufhörliche Piepen der Krankenhauselektronik.

In einem Bett bürstet ein Mädchen - mit bandagiertem Gesicht, aber freudestrahlend - Morron, einen schwarzen Labrador, und umarmt ihn.

Auf dem Flur führt ein Mädchen in einem leuchtend rosafarbenen Trainingsanzug vergnügt zwei der Hunde an der Leine aus - oder besser gesagt, wird von ihnenen ausgeführt.

"Zu sehen, wie das Gesicht der Kinde aufleuchtet, gibt dem Ganzen einen Sinn", sagt die Hundetherapeutin Fernanda Romero von der Stiftung Tregua, die die Besuche organisiert.