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Überschwemmungen in Japan - 4 Millionen Menschen betroffen

Sintflutartige Regenfälle lösten am Sonntag in Japan weitere Überschwemmungen aus. In der Stadt Okaya in der zentraljapanischen Präfektur Nagano traf eine Schlammlawine am frühen Sonntag ein Haus und begrub acht Bewohner unter sich.

Drei von ihnen, darunter zwei Kinder, kamen ums Lebens. Zwei weitere Personen wurden verletzt, wie die Behörde für Brand- und Katastrophenschutz mitteilte. Die anderen drei Personen konnten gerettet werden.

Zuvor war auf der schwer betroffenen südwestlichen Hauptinsel Kyushu eine Frau bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen.

Im Großraum Tokio wurden am Sonntag Zehntausende Haushalte dazu aufgerufen, sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. In Tokios Nachbarprovinz Kanagawa waren rund 100.000 Menschen betroffen.

Fast 200 Gemeinden, in denen ein hohes Risiko für Überschwemmungen oder Schlammlawinen besteht, haben Evakuierungsanweisungen herausgegeben. Mehr als 4 Millionen Einwohner:innen sind betroffen.

Der Südwesten Japans ist seit letzter Woche von heftigen Regenfällen getroffen. Nach Angaben des japanischen Wetterdienstes wird in den kommenden Tagen mit weiteren Regenfällen gerechnet, da eine Front über dem japanischen Archipel festsitzt.