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Bunte Zebrastreifen und "Street Stitchers": London lockt Touristen

Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat in der britischen Hauptstadt eine Reihe von bunten Fußgängerüberwegen eingeweiht. Sie sind vom Künstler Yinka Ilori geschaffen und im Rahmen des London Design Festivals gestaltet worden. Sie sollen Farbe und Leben in die in den Wintermonaten oft graue und triste Stadt bringen, die wie viele Weltstädte unter den Nachwirkungen der Pandemie leidet. Bürgermeister Khan sagte dazu:

"Die Pandemie hat große Auswirkungen auf Weltstädte wie London, Paris und New York. Deshalb haben wir die größte Inlandstourismuskampagne aller Zeiten, 'Let's Do London'. Wir wollen die Menschen ermutigen, in das Herz unserer Stadt zurückzukehren. Nicht nur die Londoner, die ihre Freizeit zu Hause genießen, zu Hause essen, von zu Hause aus arbeiten, sondern auch die Menschen aus anderen Teilen des Landes und die Menschen aus ganz Europa und der ganzen Welt, die nach London kommen dürfen, und wir ermutigen sie, nach London zu kommen, weil London eine offene Stadt ist."

Und ein weiteres Projekt belebt die Straßen im Süden Londons. Sogenannte "Street Stitchers" haben sich vor den Filialen großer Einzelhandelsketten aufgebaut und "flicken" ihre Kleidung. Damit sollen die Menschen zum Nachdenken über ihre Beziehung zu ihrer Kleidung angeregt werden. Sie wollen das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Kleidungsstücke repariert werden können, anstatt neue zu kaufen.

Laut der Gründerin der "Street Stitching"-Bewegung, Suzi Warren, soll die Veranstaltung zeigen, "dass es eine Alternative zum schnellen Kauf billiger Wegwerfkleidung gibt". Sie findet in 50 Städten in Großbritannien und 15 weiteren Ländern anlässlich der Sustainable Fashion Week statt.