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Sudan

Bei Überschwemmungen im Sudan sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen, die meisten durch Ertrinken, wie der Zivilschutz mitteilte.

Die durch heftige Regenfälle in dem nordostafrikanischen Land ausgelösten Überflutungen zerstörten nach Angaben des Zivilschutzes zudem mehr als 8.400 Häuser und Hütten. An weiteren 27.000 seien Schäden entstanden. Die UNO hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass 50 Dörfer im südlichen Sudan überflutet worden seien. 65.000 Menschen seien dadurch in die Flucht getrieben worden. Auch ein Flüchtlingslager im angrenzenden Staat Südsudan wurde überschwemmt. Die schweren Regenfällen ereigneten sich bereits am 14. September. Seither sind Hunderttausende auf den Straßen unterwegs und haben keine Unterkunft. Im vergangenen Jahr hatte der Sudan wegen der starken Regenfälle drei Monate lang den Notstand ausgerufen. Hilfsorganisationen warnen vor Seuchen.