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Jeder Tropfen zählt: "Nebelfänger" liefern Wasser für Lima

Für die Menschen in Lima, eine der trockensten Gegenden der Welt, ist es eine einzigartige Antwort auf die Wasserkrise: Sogenannte "Nebelfänger" melken die Feuchtigkeit von Nebelschwaden.

Dabei werden Wassertropfen, die an der Membran kleben bleiben, durch ein Rohr in einen Sammeltank geleitet, zu dem rund 20.000 Bewohner des Viertels El Trebol in der Hauptstadt Lima Zugang haben.

"Für uns ist es wie ein Wunder, denn wir hätten nicht gedacht, dass wir durch diesen Nebelfänger so viel Wasser haben würden", sagte Justina Flores, eine 49-jährige Frau, die auf einem baumlosen Hügel lebt.

Die Polyethylennetze wurden von der NGO "Peruaner ohne Wasser" zur Verfügung gestellt. Lima liegt in der wüstenhaften pazifischen Küstenebene Perus. Mehr als 1,2 Millionen Einwohner der peruanischen Hauptstadt leiden unter mangelndem Zugang zu Wasser.