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Klimapolitik: China und USA wollen zusammenarbeiten

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Von euronews
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Der chinesische Klimabeauftragte Xie Zhenhua
Der chinesische Klimabeauftragte Xie Zhenhua   -   Copyright  JEFF J MITCHELL/AFP

China und die Vereinigten Staaten haben sich bei der Klimatagung COP 26 auf eine Zusammenarbeit geeinigt, um ihre Bemühungen im Klima- und Umweltschutz zu erhöhen. Man werde eine gemeinsame Arbeitsgruppe aufstellen, um Maßnahmen zu erarbeiten, die noch in diesem Jahrzehnt wirksam werden sollen, hieß es.

John Kerry, der Klimabeauftragte des US-Präsidenten, betonte: „Mit der Vereinbarung werden wichtige Maßnahmen zugesagt - nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt, in diesem Jahrzehnt, in dem es nötig ist."

Und Xie Zhenhua, der chinesische Klimabeauftragter erläuterte: „Beide Seiten erkennen an, dass eine Kluft zwischen derzeitigen Bemühungen und den im Pariser Abkommen festgelegten Zielen besteht. Wir verstärken unsere Klimaschutzmaßnahmen und unsere Zusammenarbeit, um einen grünen und CO2-armen Übergang zu beschleunigen."

Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, wertete die Vereinbarung der beiden weltgrößten Volkswirtschaften als einen Schritt in die richtige Richtung.

Der britische Premierminister Boris Johnson drängte in Glasgow darauf, das Klimaabkommen, an deren Ausarbeitung fast 200 Staaten beteiligt sind, auf den Weg zu bringen und umzusetzen. „Die Welt wird kein Verständnis dafür aufbringen, wenn wir daran scheitern. Wenn das geschieht, wird die Gegenreaktion der Bevölkerung umfangreich und langanhaltend sein. Ehrlich gesagt: Diesen Tadel der Bevölkerung und diese Schande hätten wir dann verdient“, so Johnson.

Die Welt wird kein Verständnis dafür aufbringen, wenn wir daran scheitern
Boris Johnson
britischer Premierminister

Die Klimatagung in Glasgow geht an diesem Freitag zu Ende. Der Entwurf einer Abschlusserklärung lag am Mittwoch vor. Zu den strittigen Punkten gehört noch eine Möglichkeit, die Einhaltung der festgelegten Ziele zu überprüfen und zwischenstaatlich vergleichbar zu machen.