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Cumbre Vieja spuckt Asche und Lave

David Calvo, Sprecher des Vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln (Involcan), erklärte am Mittwoch gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur EFE, dass der Vulkan auf der Kanareninsel La Palma seit gestern wieder "bastante explosivo", also "ziemlich explosiv" sei, eine Situation, die der von Ende Oktober ähnele.

Calvo wies darauf hin, dass die seismische Aktivität in den letzten Stunden zugenommen habe. In den frühen Morgenstunden des Vortages seien 117 Beben auf La Palma gemessen wurden.

Auch der sogenannte vulkanischer Tremor, ein Hinweis auf Druck im System, habe zugenommen. Es sehe nicht so aus, als würde der Ausbruch kurzfristig enden.

Der Vulkan ist seit dem 19. September aktiv und hat in 60 Tagen erhebliche Schäden verursacht. Bislang kam ein Mensch ums Leben, 72-Jähriger, der zur Säuberung seines Hauses in die Sperrzone zurückgekehrt war und allem Anschein nach vom Dach gestürzt war.