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Wieder ein Corona-Fall im "Kitzloch" in Ischgl in Österreich

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Von Euronews
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Ischgl in Österreich - Symbolbild
Ischgl in Österreich - Symbolbild   -   Copyright  JOE KLAMAR/AFP

In Österreich ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Tagen und Wochen deutlich zurückgegangen. Doch die Nachricht, dass eine in der Bar "Kitzloch" in Ischgl beschäftigte Person mit Corona infiziert ist, lässt ungute Erinnerungen an den März 2020 aufkommen, wieder ist ein Servicemitarbeiter ausgerechnet zu Anfang der vorsichtig optimistischen Skisaison Corona-positiv getestet worden.

Der Kurier berichet, dass die Tiroler Gesundheitsbehörden alle eventuell betroffenen Personen dazu aufgerufen haben, sich testen zu lassen: "Personen, die im Zeitraum 23. bis 24. Dezember ebenfalls in der genannten Örtlichkeit waren, werden gebeten, vorsorglich einen PCR-Test durchzuführen. Zudem sollen diese Personen für 14 Tage auf ihren Gesundheitszustand achten und vorsorglich verstärkt Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen beachten wie Abstand halten, FFP2-Maske tragen und Menschenansammlungen meiden."

Europas erster "Superspreader-Event"

Im März 2020 wurden hunderte Covid-19-Erkrankungen in ganz Europa auf Ischgl und die Après-Ski-Bar "Kitzloch" zurückgeführt. Nachdem Österreichs damaliger Bundeskanzler Sebastian Kurz angekündigt hatte, das ganze Paznauntal unter Quarantäne zu stellen, brach Chaos aus. Tausende Touristen verließen überstürzt den Ferienort, mit ihrer Abreise verteilten sie das Coronavirus über halb Europa. Einige damals Erkrankte hatten die Republik Österreich wegen Amtsversagens auf Schadenersatz verklagt, die bisher alle abgewiesen wurden. Die juristische Aufarbeitung des Superspreader-Event dauert an.

Derweil versucht Österreich, die geltenden Regeln für Einreisende aus Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark und Norwegen durchzusetzen. In Österreich gilt für die Einreise jetzt die 2Gplus Regel. Es darf nur noch ins Land, wer dreifach geimpft ist. Für doppelt Geimpfte und Genesene ist ein PCR-Test Pflicht. Wer den nicht vorweisen kann, muss direkt in Quarantäne. 

110 Briten in Innsbruck die Einreise verweigert

Am Sonntag sind am Innsbrucker Flughafen 110 Einreisende aus Großbritannien abgewiesen worden. Sie hatten nicht nachweisen können, dass sie geboostert und negativ getestet waren. 

Ab diesem Montagabend gibt es in Österreich eine Sperrstunde ab 22 Uhr, um die befürchtete Omikron-Welle zum Jahresende einzudämmen. Bis Sonntag die Gastronomie bis 23 Uhr öffnen. Jetzt gilt die strengere Regel auch am Silvesterabend.