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Hirsch in Fels geritzt: Altertumsforschung ist begeistert

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Von euronews
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Mitarbeiter der Forschungsgruppe im Côa-Tal
Mitarbeiter der Forschungsgruppe im Côa-Tal   -   Copyright  RTP / EBU (Videostandbild)

Eine Forschungsgruppe ist im Côa-Tal im Nordosten Portugals auf altertümliche Zeichnungen gestoßen. Eingeritzt in eine Felswand sind die Umrisse eines Hirsches. In der Gegend sind bereits zahlreiche geschichtswissenschaftlich wertvolle Entdeckungen gemacht worden, deren Alter teils auf bis zu 22 000 Jahre geschätzt wird. Die Fundstätten erstrecken sich mittlerweile auf rund 200 Quadratkilometer.

Alltag entschlüsseln

Altertumsforscher Thierry Aubry sagt: „Wir können sie nur mit den Höhlenmalereien von Lascaux in Frankreich vergleichen, die diese Größe haben. Wir können die Überreste untersuchen und dadurch herausfinden, was die Menschen hier getan haben. Sie haben diese Zeichnungen angefertigt, aber sie hatten auch einen Alltag, den wir entschlüsseln werden können.“

Die Fundstätten im Côa-Tal werden von der UNESCO als Welterbe eingestuft. Als hier 1994 Spuren längst vergangenen Lebens entdeckt wurden, bedeutete das das Aus für das Vorhaben, an Ort und Stelle einen Staudamm zu bauen.