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Eine Woche vor Olympia: Den Anfängen der österreichischen Skierfolge auf der Spur

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Von euronews
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Mario Matt (rechts im Bild): Der Olympiasieger von 2014 entstammt ebenfalls dem Ski-Club Arlberg.
Mario Matt (rechts im Bild): Der Olympiasieger von 2014 entstammt ebenfalls dem Ski-Club Arlberg.   -   Copyright  DIMITAR DILKOFF/AFP

Die Zahl 294 zeigt es eindrucksvoll: Rot-Weiß-Rot und der alpine Skisport, das ist eine lange und erfolgreiche Verbindung. 294 Medaillen hat der Österreichische Skiverband bei Weltmeisterschaften gewonnen und steht in der ewigen Bestenliste mit großen Abstand und vor der Schweiz auf dem ersten Rang.

Eine der Wiegen des österreichischen Abfahrtslaufs steht in Tirol. 1901 wurde hier der Ski-Club Arlberg gegründet.

Wilma Himmelfreundpointner vom Tourismusverband St.Anton am Arlberg sagt: „Ich glaube nicht, dass sich diese Menschen, diese sechs Gründungsmitglieder damals gedacht haben, dass es über 120 Jahre später diesen Ski-Club Arlberg noch immer gibt, der der erfolgreichste Ski-Club der Welt ist."

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Fast nur einen Katzensprung entfernt, nämlich in St. Christoph am Arlberg, liegt eine Ski-Talentschmiede von Weltrang. Akademieleiter Herbert Mandl erläutert: „Es passieren hier in St. Christoph eigentlich alle Ausbildungen, was mit Skisport, alpinem Skisport, zu tun haben. (...) Professor Kruckenhauser hat eigentlich hier das Ausbildungswesen kreiert.“

Der 1988 verstorbene Skipionier Stefan Kruckenhauser gilt als Vater der Wedel-Technik und leitete 30 Jahre lang das Bundessportheim St. Christoph. Einige seiner sportlichen Nachkommen werden sich ab kommender Woche bei den Olympischen Spielen in Peking daran versuchen, die österreichische Vormachtstellung im alpinen Skisport auszuweiten.