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Al-Aqsa Moschee

Palästinensische Demonstrant:innen und israelische Polizist:innen geraten auf dem Platz der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem aneinander. Al-Aqsa ist die drittheiligste Stätte des Islam. Die Juden bezeichnen sie als Tempelberg, in Anspielung auf zwei Tempel, die dort in der Antike gestanden haben sollen. Die Anlage steht im Mittelpunkt des israelisch-palästinensischen Konflikts und liegt im von Israel beanspruchten Ostjerusalem. Die Zusammenstöße vom Freitag ereigneten sich nach drei Wochen der Gewalt und anhaltender Spannungen im jüdischen Staat.

Circa 90 Menschen wurden zur Behandlung in Folge der Auseinandersetzung in ein Krankenhaus gebracht, sagte ein Mitglied des Palästinensischen Roten Halbmonds.

Zeugen berichteten, dass palästinensische Demonstrant:Innen Steine auf israelische Sicherheitskräfte warfen, die auf einige der Demonstrant:Innen Gummigeschosse abfeuerten.

Im vergangenen Jahr kam es während des Ramadan zu Zusammenstößen zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern, die die Moschee besuchten. Dies führte zu einem 11-tägigen verheerenden Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas.

Vor dem diesjährigen Ramadan haben Israel und Jordanien, das als Hüter der heiligen Stätten in Ostjerusalem fungiert, ihre Gespräche verstärkt, um ähnliche erneute Gewalt zu vermeiden.

Israel wurde von einer Reihe von Anschlägen erschüttert - einige wurden von arabischen Bürgern Israels verübt, die mit der Gruppe Islamischer Staat in Verbindung stehen oder von ihr inspiriert wurden, andere von Palästinensern, die von militanten Gruppen wie der Hamas und dem Islamischen Dschihad unterstützt wurden.