euronews_icons_loading
Archivbild

Ein chinesisches Expeditionsteam hat am Mittwoch seine jüngste umfassende wissenschaftliche Expeditionsmission auf dem Mount Qomolangma (Mount Everest) erfolgreich abgeschlossen und dabei eine Reihe neuer Weltrekorde auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt aufgestellt.

Die chinesischen Wissenschaftler errichteten knapp unter dem Gipfel des Mount Everest die höchste automatische Wetterstation der Welt auf rund 8.800 Metern über dem Meeresspiegel.

Mehr als 270 Mitglieder waren an der Expedition beteiligt, um die Auswirkungen des Klimawandels auf hochgelegenen Gebieten zu untersuchen. Insgesamt wurden auf dem höchsten Berg der Welt acht Wetterstationen in einer Höhe von 5.200 bis 8.800 Metern eingerichtet. 

"Mit dem Erreichen des Gipfels zur Beobachtung und Entnahme von Proben haben wir eine gute Grundlage für eine umfassende wissenschaftliche Expedition geschaffen und einen Erfolg erzielt", sagte Yao Tandong, der Leiter des Expeditionsteams, der auch Wissenschaftler am Institut für die Erforschung des tibetischen Plateaus der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ist.

Das Expeditionsteam übermittelte außerdem zum ersten Mal meteorologische Daten aus einer Höhe von 8.830 Metern über dem Meeresspiegel an das Qomolangma-Basislager auf 5.200 Metern über dem Meeresspiegel. Sie setzten ein Gletscherradar ein, um die Dicke von Schnee und Eis zu messen, und sammelten Proben auf dem Gipfel.

In einem nächsten Schritt wird das Expeditionsteam das selbst entwickelte Luftschiff vom Typ III "Jimu No. 1" nutzen, um umfassende wissenschaftliche Beobachtungen der oberen Atmosphäre durchzuführen.