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Monaco: hier wird Nachhaltigkeit großgeschrieben

© BVergely
© BVergely   -   Copyright  euronews

Das Fürstentum Monaco setzt bereits seit Jahrzehnten auf nachhaltige Entwicklung und verfolgt sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eine konsequente Umweltpolitik. Dieses Engagement hat sich seit dem Amtsantritt von Fürst Albert II. im Jahr 2005 noch verstärkt. Nun soll auch die Wiederbelebung des Tourismus unter Berücksichtigung aller positiven und negativen Auswirkungen als Chance zum Umdenken genutzt werden.

Bereits im Jahr 1906 gründete Fürst Albert I. das Ozeanographische Institut. Als Umweltpionier rief der entdeckungsfreudige Fürst die Menschen dazu auf, „mehr über die Ozeane zu erfahren, sie zu lieben und zu schützen" – etwas das auch heute noch das Ziel des Instituts ist. Seit Fürst Albert II. im Jahr 2005 – also fast einhundert Jahre später – den Thron bestieg, stellt auch er immer wieder sein Engagement für den Umweltschutz unter Beweis.

So gründete der Fürst zwei Monate nach seiner Expedition zum Nordpol im April 2006 eine Stiftung mit dem Namen „Fondation Prince Albert II de Monaco“, die sich den Schwerpunkten Klimawandel und erneuerbare Energien, biologische Vielfalt und Schutz des Wassers widmet.

Der Fürst setzt damit die von seinem Ururgroßvater begonnene Mission fort und hat sich dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen des Fürstentums bis 2030 gegenüber 1990 um 55 % zu senken und bis 2050 klimaneutral zu werden. Dieses ehrgeizige Ziel erfordert die Unterstützung aller Einwohner des 2 km² großen Stadtstaates.

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Neben anderen Wirtschaftszweigen hat sich auch die Tourismusbranche dazu verpflichtet, der auf höchster staatlicher Ebene festgelegten und von der Regierung des Fürsten in die Praxis umgesetzten Umweltpolitik zu folgen. Alle Beteiligten setzen sich nun gemeinsam für einen verantwortungsvolleren Tourismus ein.

Insbesondere Hotels nehmen dabei eine Vorreiterrolle ein: Sie haben eine sehr erfolgreiche Umweltzertifizierung eingeführt, in deren Rahmen inzwischen 2.202 Zimmer eines der Zertifikate „Green Globe“, „der grüne Schlüssel oder „Planet 21“ erhalten haben. Das bedeutet, dass bereits in fast 90 % der Zimmer konkrete Umweltschutzlösungen umgesetzt werden. Die wichtigsten Verbesserungsmaßnahmen betreffen dabei Aspekte wie den Wasserhaushalt und Energiesparen.

Als eine der dynamischsten Branchen in Sachen Umweltschutz hat der Tourismussektor in Monaco sein Engagement in Zusammenarbeit mit der Direktion für Tourismus und Kongresse und der Mission für den Energiewandel durch die Unterzeichnung eines Energiewendepakets im März 2018 noch bekräftigt.

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Um die ehrgeizigen Ziele des Fürstentums zu erreichen, werden auch andere Bereiche, wie etwa der Nahverkehr einbezogen, damit Einheimische und Besucher gleichermaßen von einfacher und umweltfreundlicher Mobilität profitieren können. Monaco verfügt über 390 Elektrofahrräder an 42 Stationen, einen zu 100 % elektrischen Carsharing-Service, mehr als 100 öffentliche Aufzüge, Rolltreppen und Fahrsteige zur Förderung des Fußgängerverkehrs, eine mit Diester betriebene Busflotte sowie einen solarbetriebenen Elektroboot-Service.

Neben den Hotels engagieren sich auch immer mehr Restaurants für einen verantwortungsvolleren Ansatz. Das kulinarische Angebot des Fürstentums ist so reich- wie nachhaltig, und vom Michelin-Sternerestaurant bis zur schlichten Brasserie ziehen all an einem Strang. Es gibt inzwischen viele Initiativen, und es werden immer mehr: von „Conscious Restaurant", wo es darum geht, Abfall zu reduzieren und zu trennen und weniger Lebensmittel zu vergeuden, bis hin zu „Mr. Goodfish", einem europäischen Programm, das alle Beteiligten für den nachhaltigen Konsum von Meeresfrüchten sensibilisieren soll.

Das Restaurant Elsa am Strand von Monte Carlo ist ein Pionier der Bio-Gastronomie und bietet als erstes Sternerestaurant mit dem Ecocert-Zertifikat der Stufe 3 Gerichte an, die zu 100 % aus Bioprodukten und Wildfang hergestellt werden. Die Küche ist saisonal, lokal und biologisch, was nicht nur wunderbar schmeckt, sondern auch sehr gesund ist.

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Das Fürstentum sorgt außerdem dafür, dass die Raumordnungspolitik in Einklang mit seinen Umweltplänen steht. Gerade bei der Bebauung wird auf den Schutz der biologischen Vielfalt geachtet, denn das Staatsgebiet umfasst drei Meeresschutzgebiete und knapp 1.000 geschützte Bäume. Das Fürstentum weihte als Vorreiter bereits 1975 Tiefwasser-Wärmepumpen ein und setzt seit Jahren auf vielfältige, umweltfreundliche Lösungen. Unter anderem gibt es 8.000 m² an Photovoltaik-Anlagen, was in etwa der Größe eines Fußballfeldes entspricht.

Der Tourismus erfindet sich in Monaco neu, um verantwortungsvoller zu werden. Dabei stehen die Begriffe Nachhaltigkeit und Erneuerung im Mittelpunkt. Es geht bei diesem umfassenden Ansatz nicht mehr darum, die negativen Auswirkungen des Reisens zu reduzieren. Stattdessen soll sich das Reisen in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht positiv auswirken und Besuchern und den Menschen vor Ort gleichermaßen zugutekommen.

In diesem Sinne wird seit Ende 2020 auch am Tourismus-Weißbuch gearbeitet, bei dem sich alles um verantwortungsvollen Tourismus dreht. In diesem Weißbuch werden alle bewährten Praktiken zusammengefasst und es soll eine Art Inventar des Tourismussektors sein. Es wird von der Direktion für Tourismus und Kongresse in Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern der Tourismusbranche, dem Umweltministerium, der Mission für die Energiewende und François Tourisme Consultants erstellt. Nach dieser Bestandsaufnahme wird es als Grundlage für die Ausarbeitung einer Strategie dienen, die mit den UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung und der angestrebten Energiewende im Fürstentum im Einklang steht.