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China warnt Myanmar nach tödlichem Bombenabwurf

Die chinesische Regierung hat zum Abschluss des jährlichen Volkskongresses in Peking auf den mutmaßlichen Bombenabwurf durch ein Flugzeug aus Myanmar

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Die chinesische Regierung hat zum Abschluss des jährlichen Volkskongresses in Peking auf den mutmaßlichen Bombenabwurf durch ein Flugzeug aus Myanmar auf der chinesischen Seite der Grenze reagiert.

Bei dem Zwischenfall während der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Nordosten Myanmars waren am Freitag vier chinesische Feldarbeiter ums Leben gekommen.

Chinas Ministerpräsident Li Keqiang sagte, er sei “tief
erschüttert” über den Bombenabwurf.

China sei entschlossen und in der Lage, die
Stabilität der Grenzregion zu sichern.

Gleichzeitig verwies er auf Stellungnahmen des chinesischen Militärs, in denen von einem versehentlichen Bombenangriff ausgegangen wird.

Ein Vorsitzender der Militärkommission kündigte “entschiedene Maßnahmen” an, falls es zu weiteren Vorfällen dieser Art kommen sollte.

Offenbar entsandte China bereits Kampfjets, um entlang der Grenze zu Myanmar zu patrouillieren.

Die chinesische Regierung forderte von Myanmar eine Untersuchung des Bombenabwurfs, die Bestrafung der Verursacher und Entschädigungen für die Familien der Opfer.