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EU-Gipfel: Russland-Sanktionen und "Energie-Union"

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Von Euronews
EU-Gipfel: Russland-Sanktionen und "Energie-Union"

<p>Bei ihrem Gipfel in Brüssel haben die Staats- und Regierungschefs der EU die Weichen für eine Verlängerung der europäischen <a href="http://europa.eu/newsroom/highlights/special-coverage/eu_sanctions/index_de.htm">Wirtschaftssanktionen gegen Russland</a> bis Ende des Jahres gestellt. </p> <p>Die derzeit bis Ende Juli befristeten Handels- und Investitionsbeschränkungen sollen erst dann aufgehoben werden, wenn die wichtigsten Vereinbarungen des Minsker Friedensplanes erfüllt sind. </p> <p>Beschlossen wurde ferner eine engere Zusammenarbeit in der Energiepolitik.</p> <p>Die Staats- und Regierungschefs legten die Grundlagen für eine “Energie-Union”, die auch die 28 nationalen Energiemärkte enger verbinden soll.</p> <p>Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission, sagte:</p> <p>“Die <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-4497_de.htm">Energie-Union ist eine Notwendigkeit</a>, weil Europa pro Jahr 400 Milliarden Euro in dem Bereich ausgibt – das sind mehr als eine Milliarde Euro pro Tag. Es ist offensichtlich, dass sich Europa in Bezug auf die Energieversorgung von Drittländern unabhängig machen muss.”</p> <p>Über die Finanznot Griechenlands wurde in Brüssel nur <a href="http://de.euronews.com/2015/03/19/athen-setzt-sich-mit-gespraechen-beim-eu-gipfel-in-bruessel-durch/">im kleinen Kreis beraten</a>. Dies habe zu Unfrieden geführt, sagte euronews-Korrespondentin Isabel Silva in Brüssel:</p> <p>“Die Griechenland-Gespräche mit nur sieben Teilnehmern haben einige Länder der Eurozone verärgert. Angesetzt erst nach dem letzten offiziellen Termin – dem Abendessen – galten die Gespräche als informell. Trotzdem fühlten sich gerade die Nationen außen vor gelassen, die am stärksten von einem Ausstieg Griechenlands aus dem Euro betroffen wären.”</p>