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Computerpanne an der Wall Street versetzt USA in helle Aufregung

Computerpannen an der Wall Street und bei der US-Fluggesellschaft United haben die USA in Aufregung versetzt. Gegen 11 Uhr 30 Ortszeit stellte die

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Computerpanne an der Wall Street versetzt USA in helle Aufregung

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Computerpannen an der Wall Street und bei der US-Fluggesellschaft United haben die USA in Aufregung versetzt. Gegen 11 Uhr 30 Ortszeit stellte die Wall Street für gut drei Stunden den Handel ein. Bereits zu Handelsbeginn hatte die Börse vor einem “Problem mit einer Gateway Verbindung” gewarnt. Am Vormittag gab es dann wiederholt technische Probleme bei der Auftragseingabe.

Die Behörden versicherten rasch, um einen Cyberangriff handele es sich nicht:

“Ich habe persönlich mit dem Vorstandsvorsitzenden von United, Jeff Smisek, gesprochen. Soweit wir jetzt wissen, sind die Pannen bei United und der Börse nicht das Ergebnis einer bösartigen Aktion. Was das Wall Street Journal angeht, liegen bislang keine Informationen vor, außer dass sein System ebenso wie das von United und der Börse wieder arbeitet”, erklärte US-Heimatschutzminister Jeh Johnson.

Auch die Website des Wall Street Journal war kurzzeitig nicht erreichbar.

An der Wall Street wurden alle offenen Order gestrichen. Auswirkungen dürfte die Computerpanne kaum haben, die Wall Street ist zwar nach wie vor einer der wichtigsten Finanzplätze weltweit, ihr Anteil am US-Aktienhandel lag zuletzt aber nur noch bei gut 25 Prozent. An anderen großen Handelsplätzen wie der Technologie-Börse Nasdaq und den Computerhandelsplattformen lief der Handel ohne Beeinträchtigung weiter.

Wegen der Computerpanne bei United mussten weltweit alle United-Flugzeuge für zwei Stunden am Boden bleiben. Betroffen waren 3.500 Flüge. Ursache für den Computer-Ausfall waren nach Angaben Uniteds Probleme mit einem Router, die inzwischen behoben wurden.