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Wallfahrt in Lourdes: scharfe Sicherheitsvorkehrungen nach Anschlägen

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Wallfahrt in Lourdes: scharfe Sicherheitsvorkehrungen nach Anschlägen

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In Frankreich werden die Feiern des katholischen Hochfests Mariä Himmelfahrt landesweit von strengen Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Nach den Anschlägen in Nizza und Saint-Etienne bei Rouen sollen im Wallfahrtsort Lourdes 250 Polizisten und 30 Soldaten der Anti-Terror-Einheit die Pilger schützen.

Eine Pilgerin stellt fest, dass in der Tat sehr auf die Sicherheit geachtet werde. “Die Straße ist zwischen 11:30 Uhr und 14:00 Uhr gesperrt und morgens ab 6 Uhr wieder. Es gibt diesmal also viele Veränderungen.”

In diesem Jahr beteiligt sich auch ein Priester aus Bagdad, um den geflüchteten Christen die Teilnahme an den Messen in Lourdes zu erleichtern. “Unsere Gebete richten sich an Pater Hamel, der in unseren Herzen ist”, sagt ein Gläubiger. Ein anderer flüstert:
“Wir beten für die französischen Opfer. Das ist das Besondere in diesem Jahr.”

Das französische Innenministerium hat die Gläubigen aufgerufen, besonders wachsam für “unangemessenes Verhalten und Gegenstände” zu sein. Im vergangenen Jahr nahmen rund 25.000 Gläubige an den Feierlichkeiten in der Stadt am Fuß der Pyrenäen teil.

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