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"Star of Asia" vereint musikalische Talente in den Bergen Kasachstans

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"Star of Asia" vereint musikalische Talente in den Bergen Kasachstans

"Star of Asia" vereint musikalische Talente in den Bergen Kasachstans
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Almaty im Süden Kasachstans. Wer die Kultur des zentralasiatischen Landes entdecken will, ist hier richtig. Auf 1.700 Metern Höhe, umgeben von Bergen im Eislaufstadion Medeo, veranstaltet die Stadt das Festival Star of Asia, mit einem internationalen Aufgebot von Künstlern.

Mehr als 30.000 Tickets wurden in diesem Jahr für das zweitägige Festival verkauft.

Hard Rock auf kasachisch

Die einheimische Folk-Metal-Gruppe Ulytau hat das Festival eröffnet. Warum erklärt Issayeva Assel, die Violonistin der Band: "Der Name unserer Gruppe heißt übersetzt Großer Berg. Es ist der Ort, an dem das Kasachen-Khanat gegründet wurde. Dass wir das Festival eröffnen ist eine Art symbolische Geste."

Schafft Q-Pop den Durchbruch?

Eine alternative Übersetzung des Wortes ‚kasachisch‘ – mit Q – versteckt sich im Genre Q-Pop der jungen Boyband Mad Men. Ihre Musik ist inspiriert vom koranischsprachigen K-Pop.

"Q-Pop-Künstler sind anders, uns sind weniger Grenzen gesetzt. Wir sind lockerer auf der Bühne. Es ist eine neue Welle. Wir hoffen, dass sie der ganzen Welt gefällt und sie die Welt erobert", erklärt Leadsanger Aron.

Stargast des Festivals war der iranisch-schwedische Sänger Arash. Bekannt wurde er mit dem Song Boro Boro, den er schrieb, als er von seiner Freundin verlassen wurde und kurzzeitig seine Stimme verlor.

"Ich versuche immer, mit meiner Musik Liebe zu geben. Ich will die Leute glücklich machen, und sei es nur für fünf Minuten am Tag. Dann habe ich gute Arbeit geleistet. Das ist meine Mission im Leben."

Arash hat gerade anlässlich der Fußball-WM einen neuen Song veröffenticht, dabei arbeitete er mit einem russischen und einem US-Sänger (Pitbull) zusammen.

Auch zu den Spielen der WM in Russland hat er es schon geschafft. Er feuert für Schweden, Iran und Russland an.

Russlands Pop-Divas fühlen sich königlich

2007 schafften sie es für Russland auf den dritten Platz beim Eurovision Song Contest, seither ging es für Serebro steil bergauf – wenn auch in anderer Besetzung. Ihr Auftritt wurde vom Publikum heiß ersehnt.

Olga Yurievna erklärt begeistert: "Die Organisation dieses Festivals ist einmalig. Wir fühlen uns wie Prinzessinnen, einfach großartig."

Jazz trifft indischen Gesang

Die charismatische Inderin Isheeta Chakrvarty ist ausgebildete hindustanische Sängerin. Doch darauf beschränkt sie sich nicht. Sie verknüft den traditionellen Gesang am liebsten mit ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Jazz.

"Die Musik, die ihr gerade gehört habt, war eine Verschmelzung von indischer Musik. Mit Einflüssen von RnB, Jazz, Hip-Hop. Ich habe eine geniale Band. Sie haben so viele verschiedene musikalische Hintergründe. Wir sind zeitgenössische Künstler, wir haben etwas zu sagen: Wir wollen einfach Musik machen.“

Das Festival wird von Jahr zu Jahr ambitionierter: In diesem Jahr mit einer ausgeklügelten Bühnentechnik, Spezialeffekten und einer Live-Fernsehübertragung in mehr als 100 Ländern.

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