Ein Zug der Europaabgeortneten wurde wegen einer "kleinen Explosion" evakuiert. Es habe sich lediglich um ein technisches Problem gehandelt, teilten die französischen Behörden mit.
Die übliche Reise der Europaabgeordneten und ihrer Assistenten zwischen Straßburg und Brüssel verlief am Donnerstag etwas holpriger als sonst. Eine "kleine Explosion", sagte ein parlamentarischer Assistent Euronews, zwang zur Evakuierung eines der Züge, welche die Europaabgeordneten zurück in die belgische Hauptstadt bringen sollten.
"Der Verkehr von und nach Straßburg ist aufgrund von Rauchentwicklung in einem Zug unterbrochen gewesen", schrieb das französische Verkehrsunternehmen TER Grand Est auf X. "Es wird erwartet, dass der Verkehr gegen 18 Uhr wieder aufgenommen werden kann."
Die Quellen des Parlaments erklären, dass "alle Anstrengungen unternommen werden, um alternative Transportmittel zu organisieren, damit jeder so schnell wie möglich [nach Brüssel] zurückkehren kann".
Das Parlament stehe mit "den zuständigen Behörden" in Kontakt, um das Problem möglichst schnell zu lösen. Das Parlament lehnte es ab, Angaben darüber zu machen, wie viele Mitglieder des Europäischen Parlaments von dem Vorfall betroffen sind, sagte aber, dass "die Reisenden informiert wurden".
Das Parlament lehnte es ab, Einzelheiten über die Art des Vorfalls zu nennen. Die Abgeordneten befanden sich auf dem Rückweg von der Plenartagung, die von Montag, 7. Oktober, bis Donnerstag dauerte.