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Kubakrise: Wie alles begann

Nach einer jahrzehntelangen Eiszeit schlagen die USA und Kuba jetzt ein neues Kapitel ihrer diplomatischen Beziehungen auf. Die eigentliche Kubakrise

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Kubakrise: Wie alles begann

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Nach einer jahrzehntelangen Eiszeit schlagen die
USA und Kuba jetzt ein neues Kapitel ihrer diplomatischen Beziehungen auf.

Die eigentliche Kubakrise dauert nur 15 Tage und beginnt im Oktober 1962, als die Welt so dicht vor einem Atomkrieg wie nie zuvor stand.

Weil die Sowjetunion auf Kuba Raketen stationiert, erwägt US-Präsident John F. Kennedy eine Invasion mit möglicherweise fatalen Folgen.

Später wird bekannt: Schon damals hatte die Sowjetunion auf Kuba einsatzfähige Atomraketen zur Verfügung, die die Ostküste der USA hätten erreichen können.

Die Startrampen für russische SS-4-Mittelstreckenraketen werden im Nordwesten Kubas entdeckt.

Der sowjetische Premier Nikita Chruschtschwow fordert Zugeständnisse der USA zur Beilegung des Konflikts wie die Abrüstung von US-Atomraketen in Italien und der Türkei.

Im November 1962 beginnt nach zähen Verhandlungen der offizielle Abzug der russischen Raketen aus Kuba. Amerikanische Flugzeuge und Hubschrauber begleiten die Frachter und kontrollieren den Abtransport.

Seit der Kubakrise sind der Weltöffentlichkeit die Gefahren eines atomaren Konflikts endgültig bekannt.